Kälteanwendung ohne Gänsehaut
18. Juni 2025

„Alpha Cooling Professional“ unterscheidet sich von klassischen Kältekammern.
Wenn Beschwerden den Alltag bestimmen
Für Natascha Schöpf begann der Weg zur Kälteanwendung aus einer persönlichen Erfahrung heraus. Lange Zeit litt sie unter Beschwerden im Bewegungsapparat. „Meine Lebensqualität war enorm eingeschränkt“, erzählt sie rückblickend. Als Apothekerin erhielt sie schließlich aus ihrem beruflichen Umfeld den Tipp, eine moderne Form der Kälteanwendung auszuprobieren. Schon bald bemerkte sie erste Veränderungen: weniger Schmerzen, mehr Beweglichkeit und wieder mehr Energie im Alltag. Heute nutzt sie die Anwendungen selbst nur noch gelegentlich, da sich ihr Zustand nachhaltig verbessert hat. Die positiven Erfahrungen weckten schließlich den Wunsch, auch anderen Menschen diese Möglichkeit zugänglich zu machen. So entstand in Imst die Kältebox Tirol mit dem Ziel, Menschen auf ihrem Weg zu mehr Wohlbefinden und Lebensqualität zu begleiten.
„Die Anwendung lässt sich unkompliziert in den Alltag integrieren. Man muss sich nicht entkleiden und friert währenddessen nicht.“
Natascha Schöpf, Betreiberin der Kältebox Tirol
Technologischer Fortschritt statt eisiger Überwindung
Wer an Kälteanwendung denkt, hat oft Bilder von eisigen Räumen oder Eisbädern im Kopf. Genau hier unterscheidet sich die Anwendung „Alpha Cooling Professional“ von klassischen Kältekammern: „Kein Entkleiden, kein Frieren und gut in den Alltag integrierbar“, so beschreibt Schöpf den größten Unterschied. Statt den gesamten Körper extremer Kälte auszusetzen, arbeitet die Anwendung gezielt über die Handflächen. Durch definierten Unterdruck wird die Bluttemperatur um etwa 1,5°C abgesenkt. Der Körper reagiert darauf, aktiviert verschiedene Prozesse und schüttet unter anderem Endorphine und Dopamin aus. Diese Botenstoffe können zur Entspannung beitragen. Vereinfacht gesagt: Der Körper wird „angestoßen“, ohne dabei an seine Belastungsgrenze zu kommen. Statt den gesamten Körper extremer Kälte auszusetzen, arbeitet die Anwendung gezielt über die Handflächen.

So läuft eine Anwendung in der Kältebox Tirol ab:
1. Bequem Platz nehmen
Die Anwendung erfolgt entspannt im Sitzen. Entkleiden ist nicht notwendig.
2. Hände in das Gerät legen
Die Handflächen werden für mehrere kurze Zyklen in das „Alpha Cooling Professional“-Gerät gelegt – ein zugelassenes Medizinprodukt zur Behandlung akuter und chronischer orthopädischer Schmerzen.
3. Gezielte Kühlung
Die Anwendung erfolgt meist in fünf Zyklen zu je zwei Minuten. Durch Unterdruck und sanfte Kühlung reagiert der Körper mit verschiedenen natürlichen Prozessen.
5. Danach direkt weitermachen
Es gibt keine besonderen Einschränkungen vor oder nach der Anwendung. Der Alltag kann anschließend ganz normal weitergeführt werden.
„Viele Menschen haben eine lange Geschichte hinter sich. Deshalb nehme ich mir beim Erstgespräch bewusst Zeit für Aufklärung, Analyse und individuelle Beratung.“
Natascha Schöpf, Betreiberin der Kältebox Tirol
Kleine Veränderung, große Wirkung
Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Kälte selbst, sondern das, was sie bewirken kann: mehr Lebensqualität. „Es geht darum, dem Körper etwas Gutes zu tun“, sagt Schöpf. Viele Menschen hätten bereits eine lange Geschichte hinter sich und oft das Gefühl, mit ihren Beschwerden nicht ernst genommen zu werden. Deshalb nimmt sie sich beim kostenlosen Erstgespräch bewusst Zeit für Aufklärung, Analyse und individuelle Beratung. Gemeinsam wird besprochen, welche Anwendungshäufigkeit je nach Ausgangssituation und persönlichen Zielen sinnvoll sein kann. Nicht geeignet ist die Anwendung beispielsweise bei akuten Nierenbeckenentzündungen, während bestimmter Heilungsphasen nach Thrombosen sowie für Schwangere oder Menschen mit Epilepsie.
„Oft muss man Menschen nur dazu ermutigen, die Anwendung einmal selbst auszuprobieren. Die Erfahrung spricht für sich selbst.“
Natascha Schöpf, Betreiberin der Kältebox Tirol

Viele Menschen profitieren von den Anwendungen.

Natascha Schöpf
Skepsis? Sehr gerne.
Besonders gerne arbeitet Natascha Schöpf mit skeptischen Menschen. „Ich liebe Skeptiker“, sagt sie lachend. „Oft muss man sie nur dazu ermutigen, die Anwendung einmal selbst auszuprobieren, denn die Erfahrung spricht für sich selbst.“ Gerade für Einsteiger:innen sei wichtig zu wissen, dass moderne Kälteanwendungen nichts mit dem klassischen „Durchhalten in der Kälte“ zu tun hätten. Vielmehr geht es um eine unkomplizierte Möglichkeit, den eigenen Körper zu unterstützen, ohne großen Aufwand und ohne Angst vor dem Frieren. Das Besondere an modernen Kälteanwendungen liegt nicht in der Überwindung, sondern in ihrer Alltagstauglichkeit. Es geht darum, dem Körper für einige Minuten bewusst etwas Gutes zu tun und dadurch langfristig mehr Wohlbefinden und Lebensqualität zu gewinnen.
Kältebox Tirol
Langgasse 22 / Therapiewerk Imst
6460 Imst
Tel.: +43 664 1712 004
Mail: info@kaeltebox-tirol.at

