Wie funktioniert die Fußvermessung?

Wie funktioniert die Fußvermessung? Die professionelle Beratung zum Thema Einlage oder Maßschuh beginnt mit der individuellen persönlichen Fußvermessung. Ein exakter Abdruck der Füße ist notwendig, um das passende Produkt anfertigen zu können. Die gängigsten Verfahren zur Vermessung stellen der Blauabdruck und die drei-dimensionale Computer-Abmessung dar.  

Hohlfuß, Spitzfuß, Knickfuß, Senkfuß, Plattfuß oder Spreizfuß? Und welche Schuhgröße benötige ich eigentlich? Eine exakte Fußvermessung durch den Experten gibt Auskunft. 

Die genaue Fußvermessung erfolgt durch den Spezialisten.

Digitale Vermessung  

Eine computergestützte Fußvermessung mittels Digitizer ermöglicht eine umfassende Analyse des Fußes. Die Durchführung der Messung ist simpel und mit geringem Zeitaufwand verbunden: Der Kunde stellt sich barfuß auf den Digitizer, die Daten werden unmittelbar dreidimensional auf den Computer übertragen und der Experte kann sich aufgrund der sichtbar gemachten Belastungszonen einen Überblick über den Fuß verschaffen.

Aus den Daten erhält der Experte relevante Informationen zu Fehlbelastungen oder Deformitäten. Außerdem kann die richtige Schuhgröße sowie der Fußtyp (z.B. Senk-, Hohl- oder Spreizfuß) bestimmt werden. 

Wie funktioniert die Fußvermessung

Fußvermessung durch den Digitizer.

Blauabdruck  

Beim Blauabdruck, auch Trittspur genannt, handelt es sich um ein bewährtes zweidimensionales Verfahren zur Maßabnahme des Fußes. Diese Methode funktioniert wie ein Stempelkissen: Der Kunde tritt auf eine Gummimatte, deren Unterseite mit Stempelfarbe bestrichen ist. Auf dem darunter liegenden Papier zeichnet sich der Abdruck des Fußes ab. Der Umriss des Fußes sowie Druck- oder Hornhautstellen sind unmittelbar nach Durchführung des Blauabdrucks zu erkennen. Der Maßschuh- bzw. Orthopädieschuhmacherkann anhand des entstandenen Bildes Abweichungen in der Fußachse oder Abflachungen des Längsgewölbes ablesen. 

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